Farbe kommt ins Arbeitsmodell
Frühe Farbentscheidungen können verändern, was ein Designer in einem Modell erkennt. Benachbarte Töne regen neue Beziehungen an; eine durchscheinende Lage kann ein anderes Material sichtbar halten. WantedDesigns Residenzbericht beschreibt Baijings’ praktische Methode mit Modellen, Farbe und Material.1
Farbe erhält damit mehr Verantwortung als Dekoration. Sie kann die Form mitentdecken, statt sie nur zu bedecken. Ein Modell wird zum Ort, Beziehungen vor ihrer Festlegung in der Produktion zu erproben.
Frühere Zusammenarbeit lesbar halten
Colour Wood gehört zu Scholten & Baijings, mit Stefan Scholten und Carole Baijings als gemeinsamen Designern.4 WantedDesign nennt sie als Mitgründerin dieser Praxis bis 2019.1 Die Arbeit jener Zeit behält ihre gemeinsame Urheberschaft, auch im Blick eines Profils ihrer individuellen Methode.
Diese Trennung macht die Kontinuität nützlicher. Ein Interesse an Farbe und Material kann in spätere Arbeit mitgehen, ohne frühere Partnerschaften in eine Solo-Rückschau umzudeuten.

Der Methode zu neuen Möbeln folgen
Geigers heutiger Designerbericht stellt Baijings’ eigenständig zugeschriebene Arbeit vor, darunter Lijn.2 Der Produkteintrag nennt US-Herstellung mit weltweit bezogenen Komponenten.3 Internationale Produktion gehört zur Geschichte, getrennt von der Nationalität ihrer Autorin.
Das Profil bietet einen frischen Blick auf fertige Möbel: Wann kam Farbe in die Entscheidungen? Bei Baijings beginnt die Antwort mit aktiven Modell- und Materialexperimenten, lange bevor die letzte Oberfläche vollendet wird.

