Entwurfsgeschichte

3D Collage Tables: eine Zeichnung wird zum Möbel

Eine Zeichnung muss nicht verschwinden, wenn ein Möbel fertig ist. Kiki van Eijks 3D Collage Tables halten von Hand aufgetragene Farbe und zusammengesetzte Formen nah an der Oberfläche, als hätte die Skizze eine dritte Dimension gefunden.

Eine von Hand markierte helle Tischplatte ruht auf unterschiedlichen gerundeten und verjüngten, glasiert wirkenden Trägern.
PatinaHall editorial reconstruction. It is not a documentary photograph. Redaktionelle Rekonstruktion, kein dokumentarisches Foto. Eine farbige Fläche und geformte, tonartig wirkende Volumina bringen das Zeichnen ins Möbelstück. Die Kombination veranschaulicht die Materialidee, ohne einen bestimmten Tisch aus einem Galeriekatalog nachzubilden.
Auf dieser Seite
Kernfakten und Erkenntnisse

Auf einen Blick

Thema
3D Collage Tables
Artikeltyp
Entwurfsgeschichte
Zuletzt geprüft
25. Oktober 2026

Drei Dinge, die du behalten solltest

  1. Das Studio schreibt die Reihe Kiki van Eijk zu.
  2. Von Hand aufgetragene Wachsmalkreide gehört zur Materialbeschreibung.
  3. Ein einzelner Galerietisch von 2021 ist keine Spezifikation der gesamten Reihe.

Farbe bleibt Teil des Machens

Kiki van Eijks 3D Collage Tables lassen eine Zeichnung im fertigen Möbel präsent bleiben. Das Studio beschreibt von Hand auf Holz aufgetragene, durch Lack geschützte Wachsmalkreide sowie handgeformte glasierte Tonelemente. Farbe gehört zur Herstellung der Objekte.1

Wachsmalkreide ist ein zugängliches Material: Eine Handbewegung kann direkt eine Spur auf eine Oberfläche setzen. Hier geht diese Handlung in die Materialbeschreibung eines Tisches ein und gibt Zeichnung einen Platz in einem räumlichen Objekt.

Der Lack trägt einen weiteren Teil der Idee. Er bewahrt die farbige Oberfläche als Finish, sodass ein vertrautes Zeichenmaterial am Möbel teilnehmen kann.

Eine flache, markierte Tischplatte und eine abgerundete, tonartig wirkende Stütze bilden zusammen eine tischartige Kontur.
Original PatinaHall schematic, not to scale. Eine von Hand gezogene Linie und ein geformtes Volumen können in demselben Möbelstück zusammenkommen. Die Darstellung ist nicht maßstabsgerecht; sie veranschaulicht Collage über verschiedene Materialien hinweg, keinen bestimmten Tisch aus einem Katalog.

Collage gewinnt Volumen

Eine Papiercollage bringt ausgewählte Stücke in einer neuen Anordnung zusammen. Diese Tische erkunden diese Art des Komponierens mit Holz und Ton, wobei verschiedene Materialien unterschiedliche visuelle Rollen behalten.

Der Schritt in drei Dimensionen verändert die Möglichkeiten der Kombination. Eine farbige Fläche kann sich über eine Platte ausbreiten; ein geformtes Element kann den Raum darunter einnehmen. Um einen Tisch herumzublicken wird Teil des Lesens der Anordnung.

Der handgeformte Ton bringt neben dem farbigen Holz eine weitere Art des Machens ein. Beide bleiben über Formen oder Markieren mit der Hand verbunden und tragen zu einem größeren Objekt bei.

Eine Reihe, dann bestimmte Tische

Das Studio datiert die Reihe auf 2020. Der Katalog The New Harvest der vertretenden Galerie zeigt einzelne Tische mit eigenen Materialbeschreibungen und Datierungen, darunter Werke von 2021. Die Reihe und jedes spätere Objekt brauchen daher verschiedene Beschreibungsebenen.12

Diese Individualität passt zur Collage. Der Reiz liegt in einer bestimmten Kombination von Formen und Oberflächen, statt in der Erwartung, dass jeder Tisch dieselbe Anordnung wiederholt.

Wachsmalkreide wird von Hand aufgetragen, Lack bedeckt das farbige Holz, und Ton wird geformt und glasiert. Jede Handlung bleibt Teil davon, wie sich der fertige Tisch lesen lässt.

RecherchenotizenBelege, Zusammenhänge und Grenzen

Studiobericht zur Reihe und einzelne Galeriewerke bleiben getrennt. Materialien und Daten belegen keine identischen Teile oder Maße für jeden Tisch; gemeinsame Studiomarken sind keine gemeinsame Entwurfszuschreibung.

Belegübersicht

Verbundene Themen und Belege

Geprüfte Zusammenhänge

  • 3D Collage Tablesentworfen vonKiki van Eijkdokumentiert

    Das Studio nennt Kiki van Eijk als Designerin und datiert das Projekt auf 2020. Der Galeriekatalog verzeichnet einzelne Tische von 2021 mit eigenen Materialien und Maßen.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 12020 project, making, materials and variants
    • Quelle 2Printed pages 48–51, individual tables; 42–43, Textilesketch Room Divider
  • 3D Collage Tablesverwendet TechnikWax-crayon colouring and varnish in Kiki van Eijk's furnituredokumentiert

    Das Studio beschreibt von Hand mit Wachsmalkreide gefärbtes und mit Lack bedecktes Holz sowie handgeformte glasierte Tonelemente. Einzelne Katalogeinträge behalten ihre eigenen Materialbeschreibungen.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 12020 project, making, materials and variants
    • Quelle 2Printed pages 48–51, individual tables; 42–43, Textilesketch Room Divider

Rechercheweg

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Kiki van Eijk: 3D Collage tablesKiki van Eijk / Kiki & JoostAbgerufen 25. Oktober 2026
  2. Spazio Nobile: Kiki van Eijk, The New HarvestSpazio NobileAbgerufen 25. Oktober 2026