Entwurfsgeschichte

Dragon Bench: einen Sitz mit Metall zeichnen

Dragon Bench lässt Metall wirken, als sei es in den Raum gezeichnet worden. Das offene Gitter bietet eine andere Begegnung als eine massive Platte: Linien sammeln und treffen sich und werden zu einem Volumen, das einen Sitzplatz nahelegt.

Ein offenes silbriges Metallgitter bildet eine lange gebogene Bank mit wechselndem Schatten darunter.
PatinaHall editorial reconstruction. It is not a documentary photograph. Redaktionelle Rekonstruktion, kein dokumentarisches Foto. Textur abgelegter Linien und offenes Volumen erläutern die Idee robotischen Metallauftrags. Die Szene identifiziert weder Prototyp, Editionsnummer noch einen tatsächlichen Roboterpfad.
Auf dieser Seite
Kernfakten und Erkenntnisse

Auf einen Blick

Thema
Dragon bench
Artikeltyp
Entwurfsgeschichte
Zuletzt geprüft
25. Oktober 2026
Entworfen
2014dokumentiert

Drei Dinge, die du behalten solltest

  1. Museumsdaten datieren den Entwurf auf 2014.
  2. Ein Prototyp und spätere Exemplare haben eigene Identitäten.
  3. Es handelt sich um Metallauftrag statt Kunststoff-Filamentdruck.

Eine Linie wird zur Struktur

Dragon Bench fasziniert durch den Abstand zwischen einer dünnen Metalllinie und einem stattlichen Möbelvolumen. Das Gitter macht diesen Abstand sichtbar: Wiederholter Auftrag baut einen offenen Körper auf, statt ihn hinter einer durchgehenden Fläche zu verbergen.

Die National Gallery of Victoria beschreibt ein Edelstahlwerk aus robotischem Metallauftrag und nennt Joris Laarman Lab in Amsterdam als Hersteller.1 Der Prozess gehört zum Aussehen ebenso wie zur Herstellung des Entwurfs.

Die Öffnungen leisten visuelle Arbeit

Lücken lassen Licht durch die Bank gelangen und trennen sie vom geworfenen Schatten. Dichte und offene Bereiche geben der Oberfläche einen wechselnden Rhythmus. Wer um das Objekt geht, entdeckt neue Überlagerungen statt eines festen Musters auf flacher Haut.

Darum geht mit der bloßen Bezeichnung „3D-gedruckt“ nützliche Information verloren. Das entscheidende Material ist Metall, das in einer wachsenden Struktur abgelegt wird.13 Die sichtbaren Linien gehören zu einer bestimmten Fertigungserkundung statt zu einem allgemeinen Kunststoffdruck-Effekt.

Geschwungene Linien kreuzen sich zu einem offenen Netz statt einer geschlossenen Fläche.
Original PatinaHall schematic, not to scale. Originale redaktionelle Darstellung, nicht maßstabsgerecht. Gesammelte Linien deuten ein wachsendes Metallgitter an. Die Wege sind interpretativ und können nicht als Schweiß-, Roboter- oder Tragwerksanweisungen verwendet werden.

Ein Prototyp ist ein bestimmtes Objekt

High Museum bezeichnet sein Werk von 2014 ausdrücklich als MX3D Dragon Bench-Prototyp.3 MFAH verzeichnet ein anderes Exemplar als 2014 entworfen und 2015 gefertigt; NGV nennt sein Exemplar Edition 4/8.21 Derselbe Entwurfsname macht die Objekte nicht austauschbar.

Diese Vielfalt hält das Experiment in der Erzählung lebendig. Dragon Bench fragt, wie Möbel aussehen könnten, wenn ein Prozess Material entlang neuer Wege platzieren kann. Der offene Körper lässt die Frage nach Abschluss der Herstellung sichtbar bleiben.

RecherchenotizenBelege, Zusammenhänge und Grenzen

High Museums 2014.282 ist ein Prototyp. MFAH 2015.252 wurde 2014 entworfen und 2015 gefertigt; NGV 2016.429 ist Edition 4/8. Maße, Editionsdetails und Herstellerangaben bleiben an das jeweilige Exemplar gebunden. Der Artikel liefert keine Fertigungs-, Tragwerks- oder Sitzsicherheitsspezifikation.

Belegübersicht

Verbundene Themen und Belege

Geprüfte Fakten

  • Entworfen 2014dokumentiert

    Museen datieren den Entwurf auf 2014. High Museum 2014.282 ist ein Prototyp von 2014; MFAH 2015.252 wurde 2014 entworfen und 2015 gefertigt; NGV 2016.429 ist Edition 4/8. Maße und Editionsdetails sind nicht austauschbar.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 1Artwork details; manufacturer;2016.429
    • Quelle 2Designer/Producer; Date;2015.252
    • Quelle 3Title; maker; date;2014.282

Geprüfte Zusammenhänge

  • Dragon benchentworfen vonJoris Laarmandokumentiert

    Joris Laarman ist der Designer; NGV und MFAH nennen ausdrücklich Joris Laarman Lab als Hersteller in Amsterdam. Robotischer Metallauftrag baut ein Edelstahlgitter auf. Prototyp, Edition und Maße bleiben beim konkreten Museumsexemplar.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 1Artwork details; manufacturer;2016.429
    • Quelle 2Designer/Producer; Date;2015.252
    • Quelle 3Title; maker; date;2014.282
  • Dragon benchverwendet TechnikRobotic metal deposition in Dragon Benchdokumentiert

    Joris Laarman ist der Designer; NGV und MFAH nennen ausdrücklich Joris Laarman Lab als Hersteller in Amsterdam. Robotischer Metallauftrag baut ein Edelstahlgitter auf. Prototyp, Edition und Maße bleiben beim konkreten Museumsexemplar.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 1Artwork details; manufacturer;2016.429
    • Quelle 2Designer/Producer; Date;2015.252
    • Quelle 3Title; maker; date;2014.282

Rechercheweg

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Dragon bench: Artwork details; manufacturer;2016.429ngv.vic.gov.auAbgerufen 25. Oktober 2026
  2. Dragon bench: Designer/Producer; Date;2015.252emuseum.mfah.orgAbgerufen 25. Oktober 2026
  3. Dragon bench: Title; maker; date;2014.282high.orgAbgerufen 25. Oktober 2026