Entwurfsgeschichte

Cinderella Table: digitale Form, von Hand vollendet

Cinderella Table wirkt, als beginne vertrautes altes Mobiliar seine Form zu ändern. Der fließende Körper entsteht aus einer digitalen Transformation; seine Herstellung braucht dennoch viele physische Teile, die von Hand zusammenkommen.

Feine vertikale Sperrholzquerschnitte geben einem fließenden hellen Tisch eine gestreifte Oberfläche und geschwungene Stützen.
PatinaHall editorial reconstruction. It is not a documentary photograph. Redaktionelle Rekonstruktion, kein dokumentarisches Foto. Wiederholte vertikale Querschnitte erklären das Zusammentreffen digital abgeleiteter Form und Handmontage. Kurven und Schichtenzahl bilden kein bestimmtes Museumsexemplar nach.
Auf dieser Seite
Kernfakten und Erkenntnisse

Auf einen Blick

Thema
Cinderella Table
Artikeltyp
Entwurfsgeschichte
Zuletzt geprüft
25. Oktober 2026
Entworfen
2004dokumentiert

Drei Dinge, die du behalten solltest

  1. MoMA nennt Demakersvan und Jeroen Verhoeven gemeinsam.
  2. MoMA datiert seinen Entwurfseintrag auf 2004.
  3. Digitaler Zuschnitt und Verleimen von Hand gehören zu einem Prozess.

Zwei Profile beginnen eine neue Form

Der Ausgangspunkt ist überraschend erkennbar. MoMA beschreibt zwei historische Möbelprofile, die durch einen digitalen Prozess zu einer neuen dreidimensionalen Form werden.1 Das Ergebnis bewahrt die Erinnerung an aufwendiges älteres Mobiliar, ohne sich in einer vertrauten Kontur festzulegen.

Deshalb belohnt der Tisch einen wechselnden Blickpunkt. Eine Kurve, die zunächst wie eine verzierte Kante wirkt, wird Teil eines größeren durchgehenden Körpers. Der historische Bezug bietet dem Auge Wiedererkennung; die Transformation hält es in Bewegung.

Querschnitte ermöglichen das Volumen

Die fließende Form besteht aus dicht gereihten vertikalen Querschnitten. MoMA beschreibt computergeschnittene Birkenteile mit Verleimung von Hand; Demakersvan nennt Birkensperrholz und manuelle Nachbearbeitung.12

Die feinen wiederholten Linien geben einem scheinbar flüssigen Objekt einen sichtbaren Rhythmus. Jeder Querschnitt hat eine physische Kante. Zusammen bilden sie ein Volumen, das aus einem einzigen flachen Profil schwer verständlich wäre. Computersteuerung erspart nicht die Arbeit, die Teile zusammenzufügen.

Ein geschwungenes Profil führt zu einer Folge vertikaler gekrümmter Querschnitte.
Original PatinaHall schematic, not to scale. Originale redaktionelle Darstellung, nicht maßstabsgerecht. Ein Profil kann durch wiederholte Querschnitte zum Volumen werden. Zahl und Kontur sind illustrativ, keine Schnittvorlage für Cinderella Table.

Präzision kann der Hand Raum lassen

MoMA nennt sowohl Demakersvan als auch Jeroen Verhoeven, führt Demakersvan als Hersteller und datiert den Entwurf auf 2004.1 Das Studio beschreibt eine limitierte Edition statt gewöhnlicher Massenproduktion.2

Cinderellas Reiz liegt in dieser Verbindung der Mittel. Digitale Transformation ermöglicht die ungewöhnliche Geometrie; Montage und Nachbearbeitung machen daraus einen tastbaren Tisch. So erhält historisches Mobiliar neues Leben, ohne dass nur eine alte Form kopiert wird.

RecherchenotizenBelege, Zusammenhänge und Grenzen

Die Entwurfsgeschichte folgt MoMAs Eintrag von 2004 und Demakersvans Bericht. Museumsexemplar, spätere Ausführungsdaten und Studioangaben zur Edition werden nicht zu einer Objektgeschichte verschmolzen. Eine allgemeine Schichtenzahl oder Editionsnummer des Museums wird nicht behauptet.

Belegübersicht

Verbundene Themen und Belege

Geprüfte Fakten

  • Entworfen 2004dokumentiert

    MoMA datiert den Entwurf auf 2004 und bezeichnet sein Objekt als 564.2006. Andere Ausführungs- oder Editionsdaten ersetzen dieses Entwurfsdatum nicht.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 1Title; gallery explanation; Manufacturer;564.2006
    • Quelle 2Project explanation and inquiries line

Geprüfte Zusammenhänge

  • Cinderella Tableentworfen vonJeroen Verhoevendokumentiert

    MoMA nennt Demakersvan und Jeroen Verhoeven sowie Demakersvan als Hersteller. Sein Bericht enthält computergeschnittene vertikale Birkenteile und Verleimung von Hand; das Studio nennt Birkensperrholz und manuelle Nachbearbeitung. Eine Studioauflage bestimmt weder die Editionsnummer eines Museumsexemplars noch eine allgemeine Schichtenzahl.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 1Title; gallery explanation; Manufacturer;564.2006
    • Quelle 2Project explanation and inquiries line
  • Cinderella Tableproduziert vonDemakersvandokumentiert

    MoMA nennt Demakersvan und Jeroen Verhoeven sowie Demakersvan als Hersteller. Sein Bericht enthält computergeschnittene vertikale Birkenteile und Verleimung von Hand; das Studio nennt Birkensperrholz und manuelle Nachbearbeitung. Eine Studioauflage bestimmt weder die Editionsnummer eines Museumsexemplars noch eine allgemeine Schichtenzahl.

    Geprüft 25. Oktober 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 1Title; gallery explanation; Manufacturer;564.2006
    • Quelle 2Project explanation and inquiries line

Rechercheweg

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Cinderella Table: Title; gallery explanation; Manufacturer;564.2006moma.orgAbgerufen 25. Oktober 2026
  2. Cinderella Table: Project explanation and inquiries linedemakersvan.comAbgerufen 25. Oktober 2026