Entwurfsgeschichte

Ercol-Pebble-Tische: drei Plätze für eine Tasse

Ercols Pebble-Satz bewahrt drei kleine Tische auf dem Platz einer Anordnung auf. Ziehe sie auseinander, und der Raum gewinnt mehrere Ablageplätze für Tasse oder Buch, jeweils nah bei der nutzenden Person.

Drei überlappende gerundete Tischplattenformen werden mit drei getrennten Formen an verschiedenen Stellen eines Raums verglichen.
Die Plattenformen erklären das Zusammenstellen und Verteilen eines Tischsatzes. Überlappende Grundrisskonturen abstrahieren die zusammengeschobene Anordnung; tatsächliche Beine und Freiräume sind ausgespart. Original PatinaHall schematic, not to scale.
Auf dieser Seite
Kernfakten und Erkenntnisse

Auf einen Blick

Thema
Ercol Pebble nesting tables
Artikeltyp
Entwurfsgeschichte
Zuletzt geprüft
17. Oktober 2026

Drei Dinge, die du behalten solltest

  1. Ein Tischsatz nutzt abgestufte Höhen ebenso wie unterschiedliche Plattengrundflächen.
  2. Die Tische bleiben getrennte Objekte, die im Raum verteilt werden können.
  3. Der aktuelle dreiteilige 7354G und der größere zweiteilige 7356G sind unterschiedliche Produkte.

Ein kleiner Tisch kann näher rücken

Ein großer Couchtisch stellt eine gemeinsame Fläche in die Raummitte. Ein Satz kleiner Satztische bietet eine andere Möglichkeit: zu jeder Person eine Fläche bringen und die Tische danach wieder zusammenstellen. Ercols Pebble-Satz gibt dieser praktischen Idee ein weiches, gerundetes Erscheinungsbild.

Der Hersteller beschreibt drei einzelne Tische, deren kleinere unter die größeren passen. Ihre Kurven und sich verjüngenden Beine machen die Anordnung lesbar, noch bevor sich etwas bewegt. Du siehst eine Familie verwandter Formen, jede für einen anderen Platz im Satz etwas verkleinert.1

Der kleinere Tisch braucht einen Platz

Ineinanderschieben verlangt vom Entwurf mehr, als nur drei ähnliche Platten zu zeichnen. Eine niedrigere Tischplatte muss unter die obere passen; auch ihre Stützen müssen den Stützen ringsum ausweichen. Höhe, Grundfläche und Freiraum wirken zusammen.

Die Formen machen diese Beziehung angenehm sichtbar. Von oben bilden die gerundeten Platten nicht die starre Kontur dreier Rechtecke. Von der Seite erklären die wechselnden Höhen, wie ein Objekt ein anderes beherbergt. Die Zeichnungen trennen diese beiden Ansichten, damit das Aufbewahrungsprinzip leichter nachvollziehbar wird.

In dieser Anordnung steckt kein verborgener Verwandlungsmechanismus. Jeder Tisch behält beim Bewegen seine Form. Der Raum ändert sich, weil die Stücke ihre Position ändern — eine andere Art von Flexibilität als bei einer klappbaren oder ausziehbaren Platte.

Drei vereinfachte Tischfronten stehen mit abnehmender Höhe ineinander und zeigen, warum kleinere Platten auch niedriger sein müssen, um unter den größeren Tisch zu passen.
Abgestufte Höhen und Breiten erklären das Satztischprinzip. Die flache Vorderansicht lässt Pebbles gerundete Plattenkonturen weg und liefert keine Maße zum Zusammenstellen einzelner Tische. Original PatinaHall schematic, not to scale.

Eine Pebble-Familie mit unterschiedlichen Mitgliedern

Ercols Darstellung des größeren Couchtischsatzes führt den früheren Pebble-Entwurf auf seinen Gründer Lucian Ercolani in der Mitte der 1950er-Jahre zurück. Das aktuelle Datenblatt 7354G nennt Lucian R. Ercolani und gibt massive Esche für den dreiteiligen Tischsatz an.23

Dieselben Quellen erlauben, verwandte Objekte zu unterscheiden. Der Couchtischsatz 7356G besteht aus zwei größeren Tischen und wird dem hausinternen Designteam zugeschrieben. Er entwickelt die frühere Idee in einem anderen Maßstab weiter. Beide Produkte Pebble zu nennen, beschreibt eine Beziehung, keine identische Spezifikation.2

Für den 7354G beschreibt Ercol auch seine Zusammenarbeit mit Grown in Britain und die Verwendung britisch zertifizierter Esche. Das sind Informationen über das heutige Produkt. Das Holz eines älteren Tisches sollte anhand seiner eigenen Produktionsunterlagen verstanden werden, statt es dem heutigen Katalog zu entlehnen.1

Drei Flächen, ein Gespräch

Stelle dir den Satz neben einem Sofa vor. Ein Tisch wandert mit einer Tasse zum Sessel, ein anderer trägt ein Buch, und der größte bleibt an seinem Platz. Nichts ist länger oder breiter geworden, doch die nutzbare Fläche hat sich im Raum verteilt.

Wenn die kleineren Tische zurückkehren, fügen sich ihre vertrauten Kurven zu einer kompakten Gruppe. Darin liegt der besondere Reiz des Entwurfs: Die zusammengeschobene Anordnung ist selbst ein durchdachtes Möbel. Die Tische müssen nicht in einem Schrank verschwinden, um keine getrennten Bodenplätze mehr einzunehmen.

RecherchenotizenBelege, Zusammenhänge und Grenzen

Ercols aktuelle Produktdarstellungen liefern Familiengeschichte, Entwerfernennung und Eschenspezifikationen. Sie belegen kein einziges genaues Entwurfsjahr, nicht das Holz jedes Vintage-Exemplars und versprechen nicht, dass separat beschaffte Tische einen korrekt passenden Satz bilden.

Belegübersicht

Verbundene Themen und Belege

Geprüfte Zusammenhänge

  • Ercol Pebble nesting tablesentworfen vonLucian Ercolanidokumentiert

    Ercol dokumentiert Lucian Ercolani in der Rolle des Entwerfers der Ercol-Pebble-Satztische. Diese Beziehung beschreibt die Entwurfsfamilie, nicht die Herkunft eines einzelnen gebrauchten Objekts.

    Geprüft 6. September 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 3Design, material or production account; scope described in the evidence note
  • Ercol Pebble nesting tablesproduziert vonErcoldokumentiert

    Ercol dokumentiert Ercol in der Rolle des Herstellers der Ercol-Pebble-Satztische. Diese Beziehung beschreibt die Entwurfsfamilie, nicht die Herkunft eines einzelnen gebrauchten Objekts.

    Geprüft 6. September 2026 von der PatinaHall-Redaktion.
    • Quelle 1Design, material or production account; scope described in the evidence note

Rechercheweg

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Ercol Collection Pebble Nest of Tables, 7354GErcolAbgerufen 6. September 2026
  2. Pebble Coffee Table Nest, 7356GErcolAbgerufen 6. September 2026
  3. 7354G Pebble Nest of Tables: data sheetErcolAbgerufen 6. September 2026